Vom ursprünglichen Rad
zu hochwertigen Uhrwerksrädern
SEKUNDENRAD
Ich trage den Sekundenzeiger.
Ich bin der Präziseste – das Nonplusultra der Zeigerreibung.
Es ist das Fachgebiet und die Spezialität von Joray-Wyss, im Bereich der Zeigerreibung und Uhrwerksräder zu arbeiten.

MINUTENRAD / ZENTRALRAD
Ein Rad, entstanden aus Trieb und Rad.
Ohne das Räderwerk gäbe es keine Zeiteinteilung.

STUNDENRAD MIT GELBGOLDBESCHICHTUNG
Ich bin das Rad, das die Stunden weitertreibt. Manchmal bin ich in Gelbgold gekleidet, manchmal in Roségold.
Oft werden meine Brüder gar nicht beschichtet – dann frisst die Korrosion sie an, Flecken entstehen.
Um ihre Präzision steht es dann langfristig schlecht.
STUNDENRAD MIT ROSÉGOLDBESCHICHTUNG
Hier bin ich – in Roségold! Meine Maße: 0,16 mm Dicke und 8 mm Durchmesser
Man kann sich vorstellen, wie sorgfältig meine Meister mit mir umgehen mussten, um dieses Ergebnis zu erreichen.
POLIERTES TEIL
Ohne den Polierprozess wären wir hässlich, zerkratzt und voller Grate.
Wir könnten unsere Funktion in einem fein abgestimmten Uhrwerk nicht erfüllen.
TRIEB VOR DER MONTAGE
Ich bin ein „Baugruppe“, wie man im Automobilbereich sagt.
Sobald ich mit meinem Rad montiert bin, werde ich Teil des berühmten Räderwerks der Zeit und übertrage die Energie an meinen unmittelbaren Nachfolger – das Drittelrad.
Das Loch des Teils misst einen halben Millimeter im Durchmesser, in Stahl, über eine Länge von 4 mm – man kann sich vorstellen, wie viel Aufwand meine Herstellung erfordert hat!
SPEICHENRAD MIT PROFILIERTER FORM
Das ist das Beste vom Besten!
Ich werde ausgestanzt, gerandet, profiliert, vergoldet – und meine Speichen sind angliert, zur Freude aller Liebhaber feiner Uhrmacherei.
GEDREHTES RAD MIT PROFILIERUNG
Manche meiner Kunden wollen mehr für ihre Uhr.
Mein Meister hat eine Profilierung auf meiner Oberfläche eingearbeitet, um dem Werk zusätzliche Lichtreflexe zu verleihen
Nur wahre Kenner werden mich mit Expertenblick betrachten. Egal – auch unauffällig trage ich zur Gesamtästhetik bei.
SCHRAUBE MIT KONISCHEM KOPF UND GEWINKELTEM SCHLITZ
In den 70er-Jahren, während der Quarzkrise, waren die Gedanken etwas verwirrt.
Wie bitte? Sie polieren Schraubenköpfe? Das bringt doch nichts!
Heute kommt keine einzige hochwertige Uhr ohne polierte Schraubenköpfe aus – Schraubenköpfe, die selbst Köpfe verdrehen… Ironie der Geschichte.