Die Montage besteht im Verpressen des Rades auf das Trieb.Planlauf, Konzentrizität sowie axiale und radiale Festigkeit sind unerlässliche Anforderungen..
Als letzter Fertigungsschritt ist er besonders kritisch: Alle vorherigen Operationen wirken sich hier aus – Fehler kumulieren sich. Die Schönheit und Präzision unserer Räder trägt wesentlich zur Qualität prestigeträchtiger Uhrwerke bei. .
SCHLEIFEN (EIGENTLICH ZENTRALBOHRUNG)
Fälschlicherweise von den Gründern als „Schleifen“ bezeichnet, handelt es sich tatsächlich um das Bohren des zentralen Lochs – absolut entscheidend für perfekte Konzentrizität.
Joray-Wyss produziert Räder nicht wie viele Konkurrenten – das war das Geheimnis der Gründer: :Sie beherrschten die präzise Zentralbohrung.
Da das Loch nach der Verzahnung gebohrt wird, ist die resultierende Konzentrizität besonders hoch.
LANTERNIEREN
Beim Einstellen der Zeit müssen sich die Zeiger drehen, ohne das gesamte Werk zu bewegen.
Dafür gibt es das Lanter¬nieren: Die Minutenrohr (Chaussée) wird mit dem Minutenrad verpresst, wodurch ein Reibschluss entsteht.
Sie ist nicht frei drehend, löst sich aber bei einer gewissen Kraft durch Schlupf. Eine andere Lösung besteht in der Reibung an der Rad-Chaussée.